Einzeltherapie

Was ist Gestalttherapie?

Gestalttherapie ist eine Fachrichtung der Psychotherapie. Gestalttherapie ist nicht zu verwechseln mit Gestaltungstherapie oder Kunsttherapie.

Neben der Psychoanalyse, der Gesprächstherapie und der Verhaltenstherapie zählt die Gestalttherapie zu den am weitesten verbreiteten psychotherapeutischen Verfahren. Gestalttherapie wird heute in Praxen und Beratungsstellen sowie in Kliniken und psychiatrischen Einrichtungen erfolgreich eingesetzt.

Gestalttherapie findet in der Hauptsache in Form von Gesprächen zwischen Therapeut*in und Klient*in statt. Gestalttherapeuten sind aktive Gesprächspartner. Wir sind Spezialisten für hilfreiche Interaktion, sehen uns aber nicht als allwissende Autoritäten. Meine Aussagen als Gestalttherapeut sind Vorschläge und Denkanstöße.

Gestalttherapeuten sprechen nicht von „Patient*innen“, sondern von „Klient*innen“, denn individuelles Verhalten oder Empfinden ist für uns nicht „richtig“ oder „falsch“, „gesund“ oder „krank“.

Wie heilt Gestalttherapie?

Angst, Selbstzweifel, Aggressivität, Rückzug oder Schmerzen erfüllen in der Regel einen lebenswichtigen Zweck. Manchmal jedoch verhindern sie, dass wir auf unser Wohlergehen achten und dementsprechend handeln können.

In der Gestalttherapie können Sie erfahren, durch welche erlernten Mechanismen Sie Ihr Wachstumspotenzial bremsen. Behutsam entdecken Sie im Kontaktprozess der Gestalttherapie Ihre Potenziale (wieder).

Durch die Wertschätzung dieser Kräfte kommen Sie wieder in Kontakt mit Ihrer Fähigkeit, Lösungen für sich zu finden. Schrittweise erweitern Sie dann Ihre Handlungsmöglichkeiten und gewinnen Ihre Autonomie zurück.

Als Gestalttherapeut unterstütze und begleite ich Sie, damit Sie für sich selbst wieder neue Wege finden können.

Woher kommt Gestalttherapie?

Die Grundlagen der Gestalttherapie sind in den Fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts von den  Psychoanalytiker*innen Laura Perls und Fritz Perls sowie von dem Philosophen und Soziologen Paul Goodman geschaffen worden.

Ausgangspunkt waren die Erkenntnisse der Gestaltpsychologie Anfang des 20. Jahrhunderts. Sie beschrieb die Wahrnehmung als ganzheitlichen Prozess, mit dem ein Lebewesen seine Umwelt für sich strukturiert.

Die Gestalttherapie hat die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Gestaltpsychologie für die Psychotherapie nutzbar gemacht und mit der Forderung des Philosophen Martin Buber verbunden, die Mitmenschen nicht als Objekte anzusehen, sondern als menschliches Gegenüber zu achten.

Auf diese Weise ist eine wissenschaftlich fundierte Psychotherapie entstanden, die zugleich durch eine tiefe humane Verpflichtung gekennzeichnet ist. Die Deutsche Vereinigung für Gestalttherapie (DVG) ist der Dachverband der Gestalttherapeut*innen in Deutschland.

Mein Gestalttherapie-Angebot

Mein Gestalttherapie-Angebot richtet sich an Menschen, die bereit sind, etwas für sich zu tun. Als Gestalttherapeut unterstütze ich Sie dabei, Ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse besser wahrzunehmen und im Kontakt mit anderen auszudrücken.

Es geht im psychotherapeutischen Prozess nicht darum, ein anderer Mensch zu werden, vielmehr darum, den eigenen Weg zu finden und diesen auch zu leben.

Bei folgenden Themen kann ich Sie gestalttherapeutisch unterstützen:

Umbrüche und Krisen
Verlust und Trauer
Neue Perspektiven und Veränderung
Lebensfreude
Lebensziele und Sinn

Burnout-Syndrom
Depression
Ängste und Panikattacken

Sexualität
Intimität und Beziehung
Sexuelle Identität

Eltern, Kinder
Erziehungsfragen

Wenn Sie sich für Gestalttherapie interessieren, rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine Email (Kontakt), um einen Termin für ein Vorgespräch zu vereinbaren.